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Gemüse: voller Vital- und Mineralstoffe

Gemüse beschreibt einen Oberbegriff von Nahrungsmitteln pflanzlichen Ursprungs. Im Gegensatz zum Obst handelt es sich beim Gemüse um die Wurzeln, die Blätter oder andere genießbare Teile einer Pflanze. Eine Unterteilung findet des Weiteren in Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Wintergemüse statt, was sich auf die jeweiligen Erntezeiträume zurückführen lässt.

Wissenswertes

Diese besonderen Eigenschaften hat Gemüse

Gemüse umfasst sämtliche Nutzpflanzen des Menschen, die für den Verzehr sowie zur Herstellung von Tierfutter infrage kommen. Wurzeln, Knollen sowie Stängel und Blätter werden dabei meist von ein-, zwei- oder mehrjährigen Pflanzen gewonnen und entsprechend gekocht, gedünstet, getrocknet sowie gebraten, gegrillt, eingemacht oder direkt roh verzehrt. Viele Gemüsesorten eignen sich auch als Rohkost und können ohne spezielle Zubereitung verspeist werden. Ebenfalls unter den Lebensmittelbegriff Gemüse fallen Erbsen, Linsen sowie Getreidekörner, bei denen es sich um die Samen von Gemüsepflanzen handelt.


Herkunft

Wo kommen Gemüse ursprünglich her?

Detailansicht frischer Gemüsesorten

Schon die ersten sesshaften Menschen bemühten sich um den aktiven Anbau von bis dahin nur als Wildgemüse geerntete Pflanzen. Etwa in dieser Zeit wurden die ersten Anbaumethoden zur aktiven Kultivierung verschiedener Gemüsepflanzen entwickelt. Der Anbau von Gemüse diente dabei zunächst als Unterstützung zur Jagd, deren Erträge der rasch wachsenden Bevölkerung innerhalb der einzelnen Siedlungen nicht mehr nachkamen. In der Antike wurde hingegen der erste, städtische Gemüseanbau entwickelt. Hier dienten Ziergärten vorrangig zur Gewinnung von Nahrungsmitteln, aber auch als Ort der Erholung. Erst in der Zeit des Mittelalters hielt der bäuerliche Gemüseanbau, der den Eigenbedarf weit überstieg, in weiten Teilen Europas Einzug. Angebaut wurden zunächst haltbare Gemüsesorten wie zum Beispiel Erbsen oder Bohnen sowie verschiedene Kohlsorten. 

Der Unterschied zwischen Grob- und Feingemüse

Neben der Unterteilung in Frühlings- Sommer-, Herbst- und Wintergemüse kann auch zwischen Grob- und Feingemüse unterschieden werden. Während das Grobgemüse über eine sehr feste Zellwandstruktur verfügt, weist das Feingemüse eine nur sehr geringe Zellwandstruktur auf. Zu den Grobgemüsen zählen beispielsweise der Weißkohl, der Wirsing, Möhren sowie Sellerie, Dickbohnen und die meisten Wintergemüsesorten. Hingegen markieren die Gemüsepflanzen Tomaten, Spinat sowie Schwarzwurzeln und Spargel beispielsweise beliebte Vertreter des Feingemüses. Geschmacklich weist Gemüse ein sehr vielseitiges Spektrum an verschiedenen Aromen auf. Während beispielsweise Meerrettich eher scharf und würzig schmeckt, sind Salate eher neutral im Geschmack sowie Tomaten vergleichsweise süßlich.



Verwendung und Lagerung

Wozu kann Gemüse verwendet werden und wie wird es gelagert? 

Detailansicht frischer Gemüsesorten

Gemüse dient dem Menschen bereits seit mehreren tausend Jahren als Grundnahrungsmittel und wird dabei seit jeher zur Zubereitung verschiedenster Speisen wie beispielsweise Salate, Suppen, Gemüsepfannen, Grillgerichten, Soßen und weiteren Nahrungsmitteln verwendet. Die meisten Gemüsesorten können auch direkt roh verzehrt werden – jedoch ist bei vielen Gemüsesorten eine vorherige Erhitzung angeraten.

Ein großer Anteil des weltweit angebauten Gemüses wird darüber hinaus auch zur Herstellung von Tierfutter eingesetzt. Die meisten Gemüsesorten sollten rasch verzehrt werden und können nicht besonders lange gelagert werden. In der Regel bietet sich eine Aufbewahrung im Gemüsefach des Kühlschranks an. 


Inhaltsstoffe

Das steckt in Gemüse

Detailansicht frischer Gemüsesorten

Gemüse zählt zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt und bietet dem menschlichen Organismus eine Fülle an wertvollen Vital- und Mineralstoffen sowie sekundären Pflanzenstoffen. Diese beugen potenziellen Erkrankungen vor, indem sie das körpereigene Immunsystem stärken. Weiterhin unterstützen diese zahlreiche Stoffwechselaktivitäten im Körper und wirken außerdem basisch, was besonders bei einem gleichzeitig hohen Fleischkonsum von Vorteil ist. Der regelmäßige Verzehr verschiedener Gemüsesorten ist daher unbedingt anzuraten. Auf potenzielle Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten sollte dabei jedoch Acht gegeben werden.

Mehr zu den Inhaltsstoffen von Gemüse

Bei Gemüse handelt es sich um ein ausgesprochen kalorienarmes, gleichzeitig jedoch nährstoffreiches Nahrungsmittel. Zwischen 20 und 80 Kalorien stecken in der Regel in 100 Gramm Gemüse. Diese teilen sich makronährstofftechnisch auf alle drei Makronährstoffe Proteine, Kohlenhydrate und Fette (vor allem ungesättigte Fettsäuren) auf.

Dabei bietet reifes Gemüse durchschnittlich rund ein bis fünf Gramm Proteine pro 100 Gramm, etwa zwei bis 15 Gramm Kohlenhydrate pro 100 Gramm (davon auch große Mengen an Ballaststoffen) sowie bis zu 20 Gramm Fette pro 100 Gramm Produkt. Ebenfalls ist frisches Gemüse aber auch ein ausgezeichneter Lieferant für diverse Mineralstoffe wie Kalium, Natrium, Kalzium sowie Eisen, Phosphor und Magnesium. Darüber hinaus stecken in reifem Gemüse noch zahlreiche Vitalstoffe – zum Beispiel die Vitamine A, B6, B12 sowie C, D und E. 




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