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Die Besseresserin / 08. Juli 2021

Durchhaltestrategien fürs Intervallfasten

Intervallfasten hat viele Vorteile. Nicht nur, dass viele Menschen damit auf einfache Art und Weise abnehmen können, es fällt ihnen im Anschluss auch oft leichter, das reduzierte Gewicht zu halten als nach einer klassischen Diät. Außerdem kann Intervallfasten die Gesundheit unterstützen.

Dr. Alexa Iwan zeigt Ben Beyer wie man einen Bullet Proof Coffee zubereitet

Vorteile

Reparier-Kur für den Körper

Intervallfasten ist eine Sonderform des traditionellen Fastens. Medizinisches Fasten wird seit Jahrtausenden bei verschiedenen Krankheiten eingesetzt. Der Nahrungsentzug führt dazu, dass in unserem Körper „Altlasten“ abgebaut und ausgeschieden werden. Denn selbst, wenn wir nichts essen, braucht unser Körper weiterhin Energie. Diese holt er sich quasi aus sich selbst, nämlich indem er alte, kaputte und entartete Zellen abbaut. Diesen Vorgang der Zellerneuerung nennt man Autophagie. Vereinfacht kann man sich das Ganze vorstellen, als würde man einen dreckigen Motor mit einem Hochdruckreiniger durchpusten. Danach läuft der Motor wieder runder, weil Staub- und Störkrümel entfernt wurden. So ähnlich ergeht es auch unserem Stoffwechsel nach einer Fastenperiode.


So geht's

Kalorienzählen ist nicht nötig!

Infografik Intervallfasten

Beim Intervallfasten wird der Körper (im Gegensatz zum Heilfasten) in kürzere, dafür aber regelmäßige, Fastenperioden versetzt. Die bekannteste Form ist das sogenannte 16:8-Intervallfasten. Hierbei darf man über acht Stunden am Tag etwas essen und verzichtet dann 16 Stunden lang (bis zum nächsten Tag) komplett auf jegliche Nahrung. Die eingeschränkte Essenszeit drosselt bei den meisten Menschen automatisch die Gesamt-Kalorienaufnahme. Dadurch nehmen sie ab, ohne ihr Essverhalten generell zu ändern. Außerdem kann das regelmäßige 16-stündige Fasten zu den oben beschriebenen positiven Gesundheitseffekten führen.

Acht Stunden Essenszeit pro Tag bedeutet, dass Sie entweder das Frühstück oder das Abendessen ausfallen lassen müssen. Dabei sollte man sich gut überlegen, was besser in den persönlichen Alltag passt. So könnten Sie zum Beispiel um 9 Uhr frühstücken und dann die letzte Mahlzeit des Tages bis 17 Uhr essen. Oder Sie starten um 12 Uhr mit Mittagessen und können dann bis 20 Uhr noch ein Abendessen zu sich nehmen. Zwischen den beiden Hauptmahlzeiten können Sie essen was Sie möchten. Eine dritte Hauptmahlzeit ist möglich oder auch zwei kleinere Zwischenmahlzeiten. Grundsätzlich muss nicht auf Kalorien geachtet werden, aber das Intervallfasten funktioniert natürlich am besten, wenn man sich ausgewogen und halbwegs gesund ernährt. Was Sie vermeiden sollten, ist abends große Mengen quasi auf Vorrat zu essen. Das ist nicht Sinn der Sache.

Wenn Sie mit dem Intervallfasten beginnen, kann es sinnvoll sein, die ersten Tage ein 14:10-Intervall zu praktizieren, damit der Körper sich langsam an die Fastenzeiten gewöhnen kann. Nach ein paar Tagen können Sie dann auf 15 Stunden ausweiten und schlussendlich auf 16 Stunden Fasten gehen.


Tipp

Kaffee hilft gegen den „kleinen Hunger“

Trinken ist während der Fastenstunden ausdrücklich erwünscht, allerdings dürfen es nur Getränke ohne Zucker sein. Also: Mineralwasser (gerne mit Zitronenscheibe und Minze) oder Tee. Auch Kaffee ist während der Fastenperiode erlaubt – allerdings nur schwarz, also vollkommen ohne Milch und Zucker.

Wer erst mittags mit dem Essen beginnt und sich mit den morgendlichen Fastenstunden schwer tut, kann mit einem sogenannten Bullet Proof Coffee in den Tag starten. Dieser Kaffee enthält Butter und Kokosöl und beschäftigt damit den Magen. Reines Fett beeinflusst den Blutzuckerspiegel nicht, so dass diese Kaffeemischung den Fasteneffekt interessanterweise bricht. Nichtsdestotrotz ist auch der Bullet Proof Kaffee kein Getränk, welches Sie in größeren Mengen während der Fastenstunden trinken sollten.