Filialdaten werden geladen.

Ihre Daten werden gesendet.
Entdecken Sie unsere Filial-Angebote

Online-Marktplatz

Filial-Angebote

Die Besseresserin / 22. Juli 2021

Clean Eating: Was ist erlaubt und was nicht?

Auch wenn „Clean Eating“ wörtlich übersetzt „sauberes Essen“ bedeutet, ist damit eigentlich natürliches Essen gemeint. Insofern ist die Philosophie, die hinter Clean Eating steckt, nicht neu. Sie bedeutet, dass wir uns mehr von gesunden, frischen, unverarbeiteten Basis-Lebensmitteln ernähren sollten und weniger von industriell verarbeiteten und hochraffinierten Produkten. Mit anderen Worten „back to nature“, also zurück zur Natur.

Ernährungsexpertin Dr. Alexa Iwan

Darauf sollten Sie achten

Natürliche Lebensmittel ohne viele Zusatzstoffe

Wer konsequent clean essen möchte, muss bereit sein, relativ viel selbst zu kochen und vorzubereiten. Schnell eine Packung mit einer Fertigsauce aufzumachen, gehört nicht ins Konzept des Clean Eating. Das bedeutet nicht, dass man sich nicht helfen lassen darf, denn es gibt durchaus verarbeitete Produkte, bei denen sich die Produzenten viel Mühe mit der Zutatenauswahl und Herstellung gemacht haben. Und diese sind auch bei einer cleanen Ernährungsweise erlaubt. 

Clean Eating setzt generell einen sehr bewussten Umgang mit Lebensmitteln voraus. Bei verpackten Lebensmitteln sollten Sie deshalb ganz genau hinschauen. Grundsätzlich gilt: Je weniger verarbeitet ein Lebensmittel ist, desto gesünder ist es. Ein guter Anhaltspunkt, um das zu beurteilen, ist die Zutatenliste auf der Packung. Diese sollte möglichst kurz sein und keine Zusatzstoffe wie Farb-, Konservierungs- oder Aromastoffe enthalten.


Natürliche Lebensmittel wählen

Industriezucker ist tabu

Ein großes Thema beim Clean Eating ist außerdem Zucker. Der weiße, raffinierte Haushaltszucker sollte stark reduziert werden. Clean Eater setzen auf die natürliche Süße von Lebensmitteln. Hier kommen zum Beispiel getrocknete Datteln und Pflaumen ins Spiel, denn mit deren Mus lassen sich Speisen süßen. Auch natürliche Zuckeralternativen wie Dicksäfte oder Honig können in Maßen verwendet werden. Vorteil: All diese Süßungsmittel haben einen Eigengeschmack. Deshalb geht man automatisch bewusster und sparsamer damit um. Clean Eating heißt also nicht, dass gar nichts Süßes mehr gegessen werden darf – es ist nur eine andere Art von süßen Speisen. Und die Menge wird insgesamt reduziert, ganz nach dem Motto: Die Dosis macht das Gift.

Das gleiche gilt für Fleisch, Fisch und andere tierische Produkte. Wenn Sie clean essen möchten, müssen Sie nicht zwingend Vegetarier oder Veganer werden. Achten Sie auf die Herkunft des Fleisches, der Butter, der Sahne, des Käses und des Joghurts. Die Tiere, von denen diese Lebensmittel stammen, sollten artgerecht gehalten und gefüttert worden sein. Das Tierwohl-Siegel kann hierfür erste Anhaltpunkte liefern. Ansonsten sind es die Bio-Landbetriebe, bei deren Erzeugnissen Sie sich sicher sein können, dass kein Tier sein Leben ausschließlich im Stall verbringen und mit Kraftfutter zu unnatürlichen Leistungen „gedopt“ wurde.


Tipps für Einsteiger

Clean Eating ist auch für Einsteiger geeignet

Clean Eating ist eine sehr gesunde und wertschätzende Ernährungsweise. Und sie hat den großen Vorteil, dass man sich langsam herantasten kann. Schauen Sie zunächst in den Vorratsschrank und misten Sie alle Fertigprodukte aus, auf die Sie verzichten können.

Probieren Sie dann einfache Rezepte aus frischen Zutaten aus. Überlegen Sie im Voraus, was Sie kochen möchten und kaufen Sie entsprechend ein – denn frische Lebensmittel sind eben nicht so lange haltbar wie Fertigessen aus der Packung.