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Die Besseresserin / 24. Juni 2021

5 Tipps für Kochmuffel

Kochen ist nicht so Ihr Ding, aber gesund ernähren möchten Sie sich trotzdem? Was sich zunächst wie ein Widerspruch anhört, lässt sich mit ein bisschen cleverer Planung und schlauer Taktik eigentlich ganz gut vereinbaren! Wie das genau geht, erläutert Ihnen Ernährungsexpertin Dr. Alexa Iwan.

Dr. Alexa Iwan und Bianca Wenzler

Strategie

Es kommt nicht darauf an, perfekt zu sein!

Grundsätzlich sollen Ernährung und Essen ja Spaß machen und kein Krampf werden. Deshalb sollte man immer im Hinterkopf haben, dass nicht immer alles an allen Tagen zu 100 Prozent klappen muss. Bewährt hat sich hier die 80:20 Regel. Diese besagt: Wer sich 80 Prozent der Zeit ausgewogen ernährt, der kann während der restlichen 20 Prozent ruhig mal essen, was er möchte.


5 Tipps

So kann jeder Kochmuffel gesund kochen  

Aber wie schaffen Sie es nun, Lieferdienste und Fertigprodukte zu meiden, wenn Sie nicht so gerne in der Küche stehen und kochen? Hier sind meine fünf Tipps für Kochmuffel:

  1. Nutzen Sie gesunde Halbfertigprodukte und peppen Sie diese mit frischen Zutaten auf. So kann man zum Beispiel jede Nudel- oder Fleischsauce mit Tiefkühlgemüse aufwerten. Oder man nimmt einen fertigen Pizzateig plus Tomatensauce und belegt ihn mit frischem Gemüse. Aus fertig gewürzten Getreidemischungen für Bratlinge können Sie super Füllungen für Zucchini oder Paprika zaubern. Und unter Smoothies oder Müsli kann man auch Tiefkühlobst mischen.
  2. Konzentrieren Sie sich auf Mahlzeiten mit wenigen Zutaten. Es gibt jede Menge Kochbücher mit Rezepten, für die maximal fünf oder sechs Zutaten benötigt werden. Auf diese Weise bekommt man einfache, frische Gerichte in kürzester Zeit auf den Tisch.
  3. Haben Sie immer ein gutes (vollwertiges) Brot, Butter, Käse und ein paar Tomaten im Haus. So ein Käsebrot mit Tomaten ist eine gesunde und einfache Mahlzeit an Tagen, an denen die Zeit oder Lust für gar nichts anderes reicht. Und es ist auch die deutlich bessere Alternative zu jeglicher Form von Fast Food.
  4. Wer etwas Warmes essen möchte, aber partout keine passende Idee hat: Einfach ein paar Kartoffeln plus Gemüse (Möhren, Kürbis, Brokkoli, Zucchini) in Gemüsebrühe kochen. Pürieren Sie das Ganze am Schluss mit etwas (Pflanzen-)Sahne – fertig ist eine leckere, sämige und gesunde Suppe.
  5. Und wenn Sie sich doch die Mühe machen sollten und etwas kochen, dann bereiten Sie am besten gleich die doppelte Menge zu und frieren Sie eine Hälfte ein. Auf diese Weise schafft man sich selbst eine gesunde Reserve für die Tage, an denen der Kochmuffel besonders mächtig ist.

Vorräte schaffen

Auch an Vorratshaltung denken

Ansonsten lohnt es sich auch, sich ein bisschen mit Vorratshaltung auseinander zu setzen. Ein paar Basics im Schrank beziehungsweise in der Tiefkühltruhe machen es leichter, „mal eben“ eine Mahlzeit zu kreieren. Hier meine Vorschläge für einen Lebensmittelvorrat:

  • vorgeschnittenes Tiefkühlgemüse
  • Tiefkühlkräutermischungen
  • ungezuckertes Tiefkühlobst
  • Nudeln (aus Weizen und Vollkorn)
  • Naturreis
  • Quinoa
  • Couscous oder Bulgur
  • Tomaten (aus der Dose)
  • Kidneybohnen, Kichererbsen, Mais, Oliven (aus dem Glas/der Dose)
  • Hafer- oder Sojasahne
  • Kokosmilch
  • gekörnte Gemüsebrühe
  • Olivenöl und Essig